Zu Besuch bei QUTIS an der Universität des Baskenlandes

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QUTIS  (Quantum Technologies for Information Science)

Am 4 Februar 2014 besuchte eine Gruppe der zehnten Klasse zusammen mit der Lehrerin Barbara Frost die Universität des Baskenlandes (UPV/EHU).

Quantum Technologies for Information Science)-1Nachdem wir die Metro und den Bus genommen hatten, kamen wir endlich an. Dort wurden wir von Dr. Lucas Lamata willkommen geheißen. Er begleitete uns bis zum Besprechungsraum, wo er zunächst sich selbst und dann seine Arbeitskollegen der Forschungsgruppe, die QUTIS (Quantum Technologies for Information Science), die von Professor Solano geleitet wird, vorstellte. Anschließend zeigte er uns das Programm für unseren Besuch und bot einen interessanten Einstieg.

Jeder Forscher dieser Gruppe hielt einen Vortrag über seine Arbeit und ging auch auf die Frage ein, warum wir uns für eine wissenschaftliche Karriere entscheiden sollten. Nach der eigenen Erfahrung der Forscher kann man seine Freizeitaktivitäten weiter pflegen und gleichzeitig in der Forschung arbeiten. In dieser Gruppe gibt es z.B. auch Forscher, die einer Heavy Metal Band angehören oder auch jeden Tag Sport treiben.

Die Gruppe beschäftigt sich mit der quantenphysikalischen Forschung, die an der Effizienz der Computer arbeitet, denn die Leistung der Computer von heute ist nicht ausreichend, um z.B. komplexe Berechnungen, wie die Linearfaktordarstellung sehr großer Zahlen zu lösen, was wiederum die Grundlage für die Sicherheit im Internet z.B. bei Banküberweisungen oder allgemein bei der vertraulichen Übermittlung von Nachrichten, ist.

Die Präsentation der einzigen Frau dieser Gruppe, Laura, sollte betont werden. Sie erzählte u.a., dass sie sich nie aufgrund ihres Geschlechtes benachteiligt gefühlt hat.
Außerdem durften wir auch einige Ratschläge von Prof. Íñigo Egusquiza entgegen nehmen, einem Professor für Quantenphysik an der UPV. Er erklärte u.a., dass es kaum Arbeitslosigkeit in diesem Bereich der Physik gibt. Weiterhin machte er uns die Unterschiede zwischen einem Physiker (der ein Physikstudium abgeschlossen hat) und einem Physik-Forscher (der sich nur der Physik widmet) deutlich.

Alle waren der Meinung, dass man nur eine Physik-Forscher-Karriere anstreben sollte, wenn man die Physik wirklich liebt, da die Löhne eines Physik-Forschers nicht sehr hoch sind. Außerdem gibt es nicht sehr viele feste Arbeitsplätze im Bereich der Forschung. Trotz dieser zwei Nachteile bietet die Physik die Möglichkeit, überall in die Welt zu reisen. Ein weiterer Gesichtspunkt ist das Englischniveau, das man dafür benötigt, um dieses Studium absolvieren zu können. Jedoch braucht man keine gute Noten um eine Chance in der Physik zu bekommen. Man sollte einfach Interesse für die Welt der Physik haben.
Zuletzt durften wir mit den Wissenschaftlern in ihre Arbeitsbüros gehen, und Einzelgespräche führen.

Danke für diese Möglichkeit, eure Arbeit kennenzulernen!

Aitor, Mikel B. und Javier O. 10B
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