Förderung im Rahmen der Integrativen Schuleingangsstufe (InSch)

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1 Förderunterricht

Kinder lernen unterschiedlich, zum Beispiel im Hinblick auf Lernkanäle und Lerntempo.

Aufgrund dessen stehen an der Grundschule zusätzliche Stunden zur Verfügung, in denen eine Förderlehrerin in enger Abstimmung mit der Klassenlehrerin Kinder individuell, in Kleingruppen oder begleitend im Rahmen des Klassenverbandes fördern kann.

Inhaltlich wird dabei häufig an temporären Lernrückständen gearbeitet. Längerandauernde Lernschwierigkeiten oder Förderbedarf in allgemeinen Lernvoraussetzungen und im Lernverhalten werden berücksichtigt.

Im Rahmen der Steuergruppenarbeit wird zur Zeit an einer konzeptionellen Weiterentwicklung der bestehenden Förderung gearbeitet.

2 Die Integrative Schuleingangsstufe (InSch)

2.1 InSch – Was heißt das?

Kinder entwickeln sich unterschiedlich. Zum Zeitpunkt ihrer Einschulung verfügen sie über sehr heterogene Lernvoraussetzungen in Bezug auf ihr Lern- und Arbeitsverhalten, auf ihre Wahrnehmung, Konzentration, Motorik und ihr Sozialverhalten.

Vor einigen Jahren wurde an der Deutschen Schule Bilbao deshalb die sogenannte Integrative Schuleingangsstufe eingerichtet. Die InSch bietet personelle und zeitliche Ressourcen, um diejenigen Kinder zu unterstützen, die in ihren allgemeinen Lernvoraus-setzungen noch gefördert werden müssen, um den Übergang zwischen Kindergarten und Schule erfolgreich zu bewältigen.

2.2 Wie läuft die InSch ab?

2.2.1 1. Schulhalbjahr (Grundschule, 1.Klasse)

Ein zusätzliches Deputat von 5 Unterrichtsstunden (Stand: Schuljahr 2010/11) wird im 1. Schulhalbjahr den Schülern und Schülerinnen der 1.Klasse zur Verfügung gestellt.

In diesen Stunden werden in enger Zusammenarbeit mit den Lehrerinnen und den Eltern Förderschwerpunkte für Kinder mit besonderem Förderbedarf in den allgemeinen Lernvoraussetzungen festgelegt.

Je nach Bedarf werden 2 – 3 “feste” Kleingruppen gebildet, die an einem, zwei oder drei Tagen zusätzlichen Förderunterricht außerhalb des normalen Stundenplans erhalten. So kann eine kontinuierliche und individuell auf die jeweiligen Förderschwerpunkte abgestimmte Förderung realisiert werden.

Wichtigste Voraussetzung für eine optimale Förderung ist die Zusammenarbeit zwischen Eltern und Lehrerkräften: In regelmäßigen Gesprächen wird zusammen beraten, welche Ergebnisse mit der bisherigen Förderung erreicht wurden, ob eine Förderung im Rahmen der InSch weiterhin sinnvoll erscheint und, wenn ja, wie die Förderung in Zukunft gestaltet werden soll. Dies betrifft auch die Möglichkeiten einer Förderung außerhalb der Schule. Elterngespräche finden in ca. 8wöchigem Abstand statt, Teambesprechungen in der Regel häufiger, je nach Bedarf.

2.2.2 2. Schulhalbjahr (Kindergarten, Kiga3)

Im zweiten Schulhalbjahr steht das zusätzliche Deputat von 5 Unterrichtsstunden (Stand: Schuljahr 2010/11) den Kindern im letzten Kindergartenjahr (Kiga3) zur Verfügung.

Zu Beginn des 2.Schulhalbjahres werden Gespräche über den Entwicklungsstand der Kinder geführt.

Auf der Grundlage dieser Gespräche, sowie der Beobachtungen der Erzieher und Erzieherinnen im vorschulischen Unterricht (DaF, Werkstattarbeit) und in den Kerngruppen wird entschieden, welche Kinder noch Unterstützung in der Entwicklung ihrer allgemeinen Lernvoraussetzungen benötigen, um den Übergang zwischen Kindergarten und Schule erfolgreich bewältigen zu können.

Je nach Bedarf werden auch hier 2 – 3 “feste” Kleingruppen gebildet, die an einem, zwei oder drei Tagen zusätzlichen Förderunterricht erhalten, der zum Teil innerhalb des Tagesablaufs, zum Teil außerhalb des normalen Stundenplans realisiert wird. So kann eine kontinuierliche und individuell auf die jeweiligen Förderschwerpunkte abgestimmte Förderung realisiert werden. Förderbereiche sind Sprache, mathematische Grundlagen, Lern- und Arbeitsverhalten Wahrnehmung, Konzentration und Motorik.

Verantwortliche:

Aurelia Bittner , Vera Tennstädt (InSch-Lehrerinnen)